Home
Spielplan
Geschichte des Altstadthauses
Fotogalerie und Rückblick
Links
Kartenreservierung
Kontakt
Brentano Theater

 

1375 wurde das Grundstück erstmals genannt. 

 

Sandsteinscheibe mit reliefiertem Wappen des 
Erasmus Bauer von Heppenstein (1581)
Sandsteinscheibe mit reliefiertem Wappen der Helena geb. Riegel, Ehefrau des Erasmus Bauer von Heppenstein (1581)

 

Hausbesitzer Eisgrube 2 seit 1375

 

1375 Seitz Schweinfurter

 

1381 bestätigten diesem „Seitz Schweinfurter hinter der Pfarr“ und Peter Braunwart auf dem Kaulberge als Steuererhebern der Munteten Hermann Sambach in der Judengasse (Nr. 1973, Judengasse 8), Heinz Sambach unter St. Stefansberg und Heinz Pirger in der Teuerstadt, dass sie die Steuer der Munteten richtig berechnet haben ( N. Haas, St. Martin S. 256).

1414

Walter Schweinfurter

1457

Anton Schweinfurter

1496

Georg Schweinfurter

1500

Caspar und Margarete Zollner

1524

Hans Moritz Zollner, ihre Söhne

Wir werden diese Besitzerfolge weiterhin durch Nachbarsangaben in Urkunden des in dieser Untersuchung folgender Grundstückes N. 1464, Pfarrgasse 5, bestätigt finden. Hans und Moritz Zollner begegnen uns darüber hinaus auch in einer Urkunde des Landgerichtsverwesers Jorg von Tunfeld vom 18.12.1524. Darin veräußernd sie ihrem Oheim Jorg Schweinfurter 5fl rhein, von „ihrem Vorderhause und ihren zwei Hinterhäusern, Braustatt, Hofreit und Gärtlein in unseren lieben Frauen Pfarre gegen den Agelaster“ (Nr. 1478, Eisgrube 1, vgl. Paschke, St. Stefan 1957, S. 28) über zwischen Jorgen von Tunfelds zu Walsdorf (Pfarrgasse 5) und H. Friedrich Brandsteins, Vicars zu St. Stefan (Nr. 1474b) Häusern gelegen, frei lauter eigen mit 2 Pfd. Zins in Michel Riegels Haus (Judengasse 8). (Urk. V. 18.20 1524 Hist. Ver. Arch. Bbg.) Damit lässt diese Urkunde zugleich auch den Umfang und die Bebauung dieses heute noch tief gestaffelten Grundstückes wieder in eindrucksvoller Weise erkennen.

1542 Hans und Georg  Zollner
1560 Joachim Zollner

1581

Seine Erben

Aus ihrer Besitzzeit wird aus einer ehelichen Verbindung her auch das Wappen des Nürnberger Patriziergeschlechtes Ebner von Eschenbach und Gold und Blau durch Spitzenschnitt gespalten und der Helmzier zweier Büffelhörner stammen, das sich heute noch an diesem Wohnhaus befindet (Abbildung und Wappenerklärung durch August Schlund im Bbg. Volksblatt vom 02.07.1966).

1581

Erasmus Bauer, seit 1573 fb. Forstmeister 1584

1584

Helena Bauer, geb. Riegel, seine Witwe

1619

Caspar Zollner, ihr Sohn erster Ehe

1684

Paul Heim, Notar und Procurator

1686

Andreas Rudolf Riess, Ungeltschreiber und Visierer

1695

Johann Gottfried Tschablik

seit 24.04.1689 Hoftrompeter, 12.12.1698 zu Mainz.

Er belastet sein Grundstück mit einer Hypothek von 50fl zu Gunsten der Obley des Domkapitels (Rep. A 232/2 Nr. 14 384 S. 19’, 14 396 S. 25 StA. Bbg.)

1698

Seine Witwe

1700

Jakob Hellriegel, Schneider um 400 fl Kaufvertrag annulliert (Rep. 2 Nr. 253 S. 181 Hist. Ver. Arch. Bbg.)

1700

Matthaeus Schäfer, Schneider

1706

Gottfried Gaston, des Rats

1744

Johann Mulzer, fb. Privatregistrator,

24.06.1723 Hofratssekretär, 1731 Hofrat Geh. Hofrat für alle Reichgerichtsprozesse,

15.01.1747 Obereinahms- und Hofkriegsratsdirektor, 15.05.1779

1779

15.05. Sabine Mulzer, geb. 27.07.1742 als seine Tochter zweiter Ehe vom 26.06.1735 mit Maria Josef Theresia Böttinger, Tochter des fb. Direktoralgesandten bei dem frk. Kreise zu Nürnberg Ignatz Tobias Böttinger, 01.04.1825

1825

Josef Brehm, Lohnrößler

1829

Paul Steinrück, Rektor

1846

Andreas Steinfelder, Metzgermeister

1868

Margarete Steinfelder, seine Witwe

1891

Georg Günzler, Schlossermeister, Einbau einer Schlosserwerkstatt

1905

Anna Steinfelder, Privatiere

1907

Andreas Seuling, Maler- und Tünchermeister

1967

seine Witwe

Josef Georg Seuling, Malermeister, ihr Sohn

1975

Manfred Nikolaus Schmuck, Malermeister

Kaufvertrag vom 01.06.1975 über Wohnhäuser, Werkstätte und Hofraum

2005

Eheleute Robert und Susanne Körner

Firmeninhaber im Bereich der Elektro- und Computerindustrie

Kaufvertrag vom 10.11.2005 über Wohnhäuser, Werkstätte und Hofraum

 

Aus Studien zur Bamberger Geschichte und Topographie Heft 34: „Unter unserer lieben Frauen Pfarre zu Bamberg“ von 1967